Ringen

Ringen ist ein Kampfsport mit Ganzkörpereinsatz ohne Einsatz von weiteren Hilfsmitteln. Bei den Olympischen Spielen der Antike gehörte Pale (griechisch), zu den Disziplinen des Fünfkampfs, war aber auch Einzeldisziplin. In der Antike traten die Athleten beim Ringkampf nackt an. Sie wurden nicht in verschiedene Gewichtsklassen eingeteilt. Derjenige, der den Gegner zuerst dreimal auf den Boden warf, war Sieger. Im Gegensatz zu heute gab es keinen Bodenkampf. Seit 1896 gehört Ringen zum olympischen Programm. Seit den Olympischen Spielen 2004 ist Ringen auch olympische Disziplin für Frauen, jedoch nur im Freistil.

 

Im Februar 2013 dann der Schock – Ringen soll ab 2020 nicht mehr im Olympia-Programm sein. Grund: Dem Weltverband fehlt es an der nötigen Lobby – im Gegensatz zum Wackelkandidaten Moderner Fünfkampf.

 

Hoffnung im Mai 2013 – Das olympische Ringen erhält noch eine letzte Chance im Überlebenskampf: 106 Tage nach dem vorläufigen Aus durch das Internationale Olympische Komitee hat die IOC-Exekutive die Traditionssportart bei ihrem Kongress in St. Petersburg wieder auf die Liste der möglichen Sportarten für die Olympischen Sommerspiele 2020 gesetzt.

 

Ringen muss um jeden Preis olympisch bleiben. Vor diesem Hintergrund startete der Weltverband tiefgreifende Reformen. Ein neues Regelwerk soll bewirken, dass Taktik weniger belohnt wird – und die Kämpfer im Ring wieder mehr riskieren.

 

Die endgültige Entscheidung über den Verbleib unseres Sportes im Olympiaprogramm wird auf der Vollversammlung am 8. September in Buenos Aires getroffen.

 

Dafür „Kämpfen und Siegen“ wir!

 

08.09.2013, Buenos Aires, Die Entscheidung ist gefallen!
„Schultersieg für die Ringer … Ihr Kampf um den Verbleib im olympischen Programm war erfolgreich. Die Entscheidung in Buenos Aires belohnt den Reformwillen der Sportart“ (Quelle: Spiegel online)